Digitales Bautagebuch

Bautagebuch fertig, bevor ihr vom Parkplatz fahrt.

Eure Bauleiter sprechen den Bautag in drei Minuten ein, direkt von der Baustelle. Daraus entsteht der fertige Bautagesbericht, sauber formatiert und im Streitfall belastbar, mit den Regienachweisen zur Freigabe. Am selben Tag, nicht am Wochenende.

Kein zusätzliches Programm, das ihr ablösen müsst. Der Bauleiter spricht, den Rest macht das System. DSGVO-konform, Betrieb in der EU.

"Es ist untertags halt immer stressig, das heißt ich sitze am Abend oder Wochenende."

So klingt es in fast jedem Bauunternehmen. Die Doku wandert in die Abendstunden oder ins Wochenende, weil tagsüber keine Zeit dafür ist.

Gebaut wird sauber. Dokumentiert wird irgendwann.

Nicht weil eure Leute schlampig sind, sondern weil nach zehn Stunden Baustelle niemand mehr Berichte tippen will. Die Folgen landen in der Buchhaltung.

Geschrieben wird, wenn Zeit ist. Also zu spät.

Der Bautag endet auf der Baustelle, der Bericht entsteht Tage später aus dem Gedächtnis. Lückenhaft und im Streitfall angreifbar.

Die Regiestunde von Dienstag fehlt.

Was niemand am selben Tag festhält, taucht in keiner Abrechnung mehr auf. Erbracht, aber nie bezahlt.

Beim Nachtrag steht Aussage gegen Aussage.

Ohne Doku mit Datum verliert der, der nichts aufgeschrieben hat. Auch wenn er im Recht war.

Viermal dieselbe Information.

Baubericht, Regieschein, Stundenzettel, Leistungsmeldung. Jedes Mal von Hand.

50 bis 60 h

arbeitet jeder zweite Bauleiter pro Woche. Unter Überlastung wird zuerst die Abrechnung vernachlässigt.

BAuA / LGL Bayern

13 Mrd. €

Fehlerkosten am Bau pro Jahr allein in Deutschland. Hauptursache: Kommunikations- und Doku-Mängel.

BauInfoConsult, 2022

1.080

Bau-Insolvenzen in Österreich 2025, zweithöchste aller Branchen. Liquidität entscheidet.

KSV1870, 2025

VOB und ÖNORM kennen kein später.

Die Regeln belohnen, wer taggleich dokumentiert und fristgerecht übermittelt, bis hin zur Bestätigung durch Schweigen. Und sie bestrafen alle anderen. Ein Bautagebuch, das erst am Wochenende entsteht, verspielt genau diesen Vorteil.

werktäglich

Stundenlohnzettel einreichen

Die VOB/B (§ 15) erwartet Stundenlohnzettel werktäglich oder wöchentlich beim Auftraggeber. Wer erst am Monatsende schreibt, ist längst zu spät.

6 Werktage

Dann gelten sie als anerkannt

Gibt der Auftraggeber eingereichte Stundenlohnzettel nicht binnen sechs Werktagen zurück, gelten sie als anerkannt (§ 15 Abs. 3 VOB/B). Die Frist arbeitet für den, der taggleich dokumentiert.

14 Tage

Bestätigung nach ÖNORM

Übermittelte Bautagesberichte, denen der Vertragspartner nicht binnen 14 Tagen schriftlich widerspricht, gelten nach ÖNORM B 2110 als bestätigt. Die Beweislast dreht sich um.

ehestens

Mehrkosten sofort anmelden

Mehrkostenforderungen sind nach ÖNORM B 2110 dem Grunde nach ehestens anzumelden, sonst droht anteiliger Anspruchsverlust. Ohne Tagesdoku fehlt dafür jede Grundlage.

Mit einem Bericht, der am selben Tag fertig ist, arbeiten die Fristen für euch.

Modellrechnung mit frei wählbaren Annahmen, kein von uns erzieltes Ergebnis.

Was kosten euch die Regiestunden, die keiner aufschreibt?

4
3 h
60 EUR

Verschenkt, pro Jahr

32.400 EUR

4 Bauleiter x 3 h x 60 EUR x 45 Wochen

Konservativ gerechnet mit 45 Arbeitswochen, nur Regiestunden. Verlorene Nachträge und die Abende eurer Bauleiter sind hier nicht eingerechnet.

Bautagesbericht einsprechen statt tippen.

Kein neues Gerät, kein neues Login: eure Leute nutzen das Handy, das sie ohnehin dabei haben. Den Rest macht das System.

01

Einsprechen

Beim Verlassen der Baustelle spricht der Bauleiter oder Polier drei Minuten: Gewerke, Personal, Geräte, Wetter, besondere Vorkommnisse, Regieleistungen. Fotos kommen einfach dazu. Keine neue App, keine vierzig Pflichtfelder.

02

Bericht entsteht

Aus dem Gesprochenen wird der Bautagesbericht in eurer Vorlage, sauber formatiert, mit Datum, Wetter und Fotos. Regieleistungen werden erkannt und als eigener Nachweis angelegt.

03

Prüfen und ablegen

Am nächsten Morgen: Bericht prüfen, freigeben, digital unterschreiben. Der Regienachweis geht an den Auftraggeber zur Gegenzeichnung, der Bericht wird abgelegt und zugestellt.

Die Freigabe bleibt bei euch. Das System schreibt vor, entschieden wird von Menschen.

Was sich im Alltag ändert

Vorher

  • Der Bauleiter rekonstruiert abends aus dem Gedächtnis, was tagsüber war.
  • Regiestunden fallen unter den Tisch.
  • Beim Nachtrag steht Aussage gegen Aussage.
  • Dieselbe Information wird viermal getippt.

Nachher

  • Der Bericht entsteht am Bau, aus dem, was ohnehin gesagt wird.
  • Regiestunden stehen am selben Tag im Bericht, nicht im Kopf des Poliers.
  • Beim Nachtrag habt ihr eine Doku mit Datum in der Hand.
  • Der Bericht ist fertig und abgelegt, bevor der Bauleiter heimfährt.

Eure Systeme bleiben. Wir docken an.

Fertige Berichte, Leistungsstände und Stunden werden dort abgelegt und übergeben, wo ihr sie ohnehin braucht. Ihr müsst nichts ablösen und nichts neu einführen.

NEVARIS Build & Finance
AVA und Bau-ERP
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AVA (AT)
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BMD
FiBu und Lohn (AT)
DATEV
FiBu und Baulohn (DE)
Microsoft 365 und SharePoint
Ablage
Asta Powerproject
Termine

Euer System ist nicht dabei? Fehlende Anbindungen bauen wir kostenlos, vertraglich zugesichert.

Ergebnis in 90 Tagen, mit Erfolgsgarantie

  • In 90 Tagen liefern wir das erste messbare Ergebnis.
  • Ihr entscheidet, womit gestartet wird.
  • Wirkt der vereinbarte erste Schritt nach 90 Tagen nicht, zahlt ihr die zweite Hälfte nicht.
Live-Demo

Was die halbe Stunde bringt

Zwei Schritte, kein Risiko: erst ein 30-Minuten-Gespräch mit Live-Demo, dann, wenn es passt, eine individuelle Demo, die wir kostenlos mit euren Daten vorbereiten.

  1. 1

    Heute buchen: 30 Minuten

    Live-Demo an einem echten Beispiel: Ein eingesprochener Bautag wird zum fertigen Bautagesbericht und Regienachweis. Dazu klären wir eure Anforderungen und sagen ehrlich, ob es passt.

  2. 2

    Danach: eure Demo, eure Daten

    Wir bereiten kostenlos eine Demo mit euren Unterlagen vor, fertig in einer Woche, präsentiert in 60 Minuten.

Christoph Degendorfer, Experte für Digitalisierung am Bau bei flow-unlimited
Christoph Degendorfer
Euer Experte für Digitalisierung am Bau
  • 10+ Jahre an der Schnittstelle von Architektur, BIM-Management und Software
  • Co-Founder von bimspot und smino, Bausoftware, europaweit im Einsatz
  • Hat unzählige BIM-Implementierungen und digitale Bauprozesse begleitet

Im Termin sprecht ihr direkt mit einem Experten, kein Vertriebs-Callcenter.

Lieber schriftlich? Wir antworten innerhalb eines Werktags.

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Kein Newsletter, kein Spam. Eure Daten werden ausschließlich zur Kontaktaufnahme verwendet.

Fragen von Bauleitern, Geschäftsführern und IT

Eine allgemeine gesetzliche Pflicht gibt es nicht, verpflichtend wird das Bautagebuch durch Vertrag oder Rolle. Öffentliche Auftraggeber fordern es regelmäßig in den Vertragsbedingungen, und ausführende Unternehmen brauchen Bautagesberichte spätestens dann, wenn Leistungsstand, Behinderungen oder Regieleistungen nachzuweisen sind, nach VOB/B ebenso wie nach ÖNORM B 2110.

In Österreich führt die Örtliche Bauaufsicht das Baubuch, in Deutschland in der Regel der Bauleiter oder der mit der Bauüberwachung beauftragte Architekt. Ausführende Unternehmen führen daneben eigene Bautagesberichte, als Nachweis für Leistungen, Personal, Behinderungen und Regiearbeiten. Genau diese Berichte entstehen bei euch aus dem, was eure Bauleiter und Poliere einsprechen.

Pro Arbeitstag: Datum, Wetter und Temperatur, anwesende Firmen und Personalstärke, eingesetzte Geräte, ausgeführte Arbeiten und Baufortschritt, Materiallieferungen, besondere Vorkommnisse wie Behinderungen, Anordnungen des Auftraggebers und festgestellte Mängel. Fotos mit Zeitstempel erhöhen die Beweiskraft deutlich. Fehlt beim Einsprechen ein Punkt, wird er nachgefragt, Wetterdaten kommen automatisch dazu.

Ja, denn für das Bautagebuch gibt es keine Formvorschrift. Entscheidend sind Vollständigkeit, zeitnahe Führung und Nachvollziehbarkeit. Ein digitaler Bericht mit Zeitstempel, hinterlegter Originalaufnahme, Wetterdaten und Änderungshistorie ist im Streitfall deutlich belastbarer als ein Word-Dokument, das Tage später geschrieben wurde.

Regiestunden sind Leistungen, die nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet werden, typisch für unvorhergesehene Zusatzarbeiten. Sie müssen vereinbart, laufend dokumentiert und dem Auftraggeber zeitnah zur Bestätigung vorgelegt werden. Verloren gehen sie, weil abends niemand mehr aufschreibt, wer wann was in Regie gearbeitet hat. Beim Einsprechen werden Regieleistungen erkannt und als eigener Nachweis zur Freigabe angelegt.

Nach § 15 Abs. 3 VOB/B sind Stundenlohnzettel je nach Verkehrssitte werktäglich oder wöchentlich einzureichen. Gibt der Auftraggeber sie nicht binnen sechs Werktagen zurück, gelten sie als anerkannt. Wer taggleich dokumentiert, macht sich diese Frist zum Verbündeten.

Ist die ÖNORM B 2110 Vertragsbestandteil, führt der Auftragnehmer laufend Bautagesberichte über alle Vorkommnisse, die die Leistung wesentlich beeinflussen können, und übermittelt sie dem Vertragspartner. Widerspricht dieser nicht binnen 14 Tagen schriftlich, gelten die Inhalte als bestätigt. Regieleistungen sind täglich aufzuzeichnen, Mehrkostenforderungen dem Grunde nach ehestens anzumelden.

Ja. Gesprochen wird, wie geredet wird, auch in österreichischer Mundart, auch am Freitag um 16 Uhr. Die Erkennung ist mit eurem Projektkontext unterlegt (Gewerke, Firmennamen, Begriffe von der Baustelle). Geprüft wird das mit euren Bauleitern auf euren Baustellen, nicht im Labor.

Doku-Apps digitalisieren das Formular, die Arbeit bleibt beim Bauleiter. Bei uns entsteht der Bericht aus dem gesprochenen Bautag, ohne vierzig Pflichtfelder. Eure bestehenden Programme können bleiben, wir ersetzen sie nicht und wollen es auch nicht.

Betrieb im EU-Raum, DSGVO-konform. Personenbezogene Daten wie Personalstände bleiben in euren Systemen, Zugriffe folgen eurem Berechtigungskonzept. Eure Daten bleiben eure und sind jederzeit exportierbar. Unterlagen für Datenschutzbeauftragte und Betriebsrat liefern wir mit.

Das hängt an eurem Umfang. Im Termin rechnen wir den Business Case mit euren Zahlen durch, schon wenige abgerechnete Regiestunden pro Woche tragen die Sache.